Suppendiät - (Nicht Nur) Kalorienarm Abnehmen

Unter Suppendiät kann man sicher vieles verstehen. Ich lege den Begriff großzügig aus, ohne mich an bestimmte Diätpläne aus dem Internet zu orientieren.

Ich glaube auch nicht, dass man jeden Tag ausschließlich Suppe essen muss, um von einer Suppendiät sprechen zu können. Eine Suppe täglich wäre zum Beispiel ausreichend, denn Suppen kann man sehr kalorienarm herstellen.


Warum nicht mal wieder Suppe?


Suppendiät
Suppe aus Suppengrün

Wenn man nicht gerade ein großer Suppenfan ist, wird man manchmal gar nicht auf die Idee kommen, eine Suppe in die Diät einzubauen. Bei mir ist das oft so. Ich verbinde Essen immer mit Kauwerkzeug, deshalb kommt mir der Gedanke an eine Suppe meist gar nicht.

Früchte Statt Süßigkeiten - Die Alternative Zu Schokolade Und Co.

Vor allem während kohlenhydratreduzierten Diäten spürt man es besonders, dass einem Zucker fehlt. Neben einer körperlichen Abhängigkeit, die man sich während der Low-Carb-Diät abtrainieren kann, verbleibt oft eine psychische Abhängigkeit. Zwar kann man diese ebenfalls loswerden, doch die Gefahr für "Rückfälle" bleibt.

Ab und zu ist es sicher legitim, wenn man Kohlenhydrate in bestimmter Form in sein Leben lässt. Dabei will man aber leckere Kohlenhydrate haben, also nicht den Restwert an Kohlenhydraten, der zum Beispiel in Kleie vorhanden ist. Es soll süß schmecken und das Belohnungssystem im Gehirn ansprechen. Warum also kein Obst?


Obst - Früchte statt Süßigkeiten


Zwetschgen als Süßigkeit
Zwetschgen als Alternative

Obst wird oft in einem Topf geschmissen mit Süßigkeiten, wenn man die Low-Carb-Diät macht. Das Motto dabei: Alles ab einem bestimmten Gehalt an Kohlenhydraten ist tabu. Das birgt jedoch die Gefahr, dass man zu perfektionistisch denkt und seine Diät so lange und so knallhart durchziehen will, bis die Psyche komplett einbricht und man sich nicht mehr kontrollieren kann.

Fasten Zum Abnehmen: Pro & Contra

Eine oder mehrere Mahlzeiten auszulassen und so über mehrere Stunden hinweg zu fasten, ist eine Möglichkeit, abzunehmen. Nicht nur werden dadurch Kalorien gespart. Während längerer Pausen zwischen den Mahlzeiten gibt es keine den Fettabbau blockierenden Signale im Körper.

Andererseits berichten viele darüber, dass Abnehmfasten am Ende des Tages zu einer höheren Kalorienzufuhr führt, nämlich dann, wenn der (Heiß-)Hunger wieder die Oberhand gewinnt. Also: Was ist besser? Fasten oder sehr regelmäßig essen?


Pro und Contra beim Abnehmfasten


Abnehmfasten
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Es gibt wie so oft kein richtig oder falsch. Ob Abnehmfasten das Richtige ist, hängt davon ab, wie man darauf reagiert. Einige der nachfolgend genannten Punkte können darüber Aufschluss geben.


Kalorienersparnis versus Fressorgien



Pro: Fasten (also weggelassene Mahlzeiten) bringen eine Kalorienersparnis ein, die beim Abnehmen hilfreich ist.
Contra: Zu starkes Fasten sorgt manchmal für starken Hunger und sogar Heißhunger und führt dadurch zu einer späteren unkontrollierten Nahrungsaufnahme, bei der die vermeintlich eingesparten Kalorien aufgenommen und die Kalorienbilanz unter Umständen sogar übertroffen wird.

Wie sieht die Lösung aus? Am einfachsten ist es, selbst auszuprobieren, wie man auf Fasten reagiert.

Abnehmfaktoren: Top 5

Es gibt viele Abnehmfaktoren, als Umstände, die für einen erfolgreichen Gewichtsverlust notwendig sind. Doch aus meiner Erfahrung sind einige wertvoller als andere. Beispielsweise gilt Bewegung allgemein als wichtig, doch ich persönlich finde, dass Sport lediglich das Abnehmen weiter beschleunigt, jedoch nicht zwingend nötig ist, um effektiv abzunehmen.

Ich liste nun die wichtigsten Abnehmfaktoren auf, die aus meiner Sicht Voraussetzung zum Abnehmen sind. Darüber hinaus kann man den Gewichtsverlust sicher noch weiter mit Sport, stoffwechselfördernden Gewürzen und anderen Methoden verbessern.


Abnehmfaktor #1: Stressfreiheit


Abnehmfaktoren
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Nach einigem Überlegen über die letzten Monate bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass Stress mehr als alles andere nicht nur das Abnehmen verhindert, sondern sogar zu Gewichtszuwachs führt. Stress blockiert einerseits den Gewichtsverlust, andererseits sorgt er für viel Heißhunger und Lust auf Essen, und das sogar unabhängig von biologischen Faktoren wie Blutzucker.

An dieser Stelle könnte ich jetzt Hinweise geben auf typische Tricks, um mit Stress besser umzugehen, wie Joggen, Meditation, autogenes Training und so weiter. Ich will mich aber nicht über das Stressproblem stellen, als ob es mich nicht selbst betreffen würde. Stress ist schwer zu managen. Es ist durchaus möglich und keine große Niederlage, wenn man in Zeiten besonderen Stresses bei der Ernährung nachlässt.

Ernährung Ist Relativ

Zunächst einmal möchte ich eine Entschuldigung an meine Leser herausschicken. In den letzten Wochen bin ich nicht dazu gekommen, die Kommentare zu lesen, und so haben sich in kurzer Zeit knapp 100 Kommentare gesammelt, denen ich nicht mehr Herr werden konnte. Schon seit längerer Zeit denke ich über ein Forum nach, in dem (auch ohne Überprüfung meinerseits) Gedanken geäußert werden können. Das ist gleich doppelt sinnvoll, da auch die Kommunikation untereinander für die Leser meines Blogs immer wichtiger wird.

Es gibt ein paar wiederkehrende Aspekte in den Kommentaren, die ich heute einmal ansprechen möchte. Und zwar betrifft das den relativ großen Bereich, den man unter dem Motto "welche Lebensmittel darf ich essen" zusammenfassen könnte.


Nährstoffaufnahme ist relativ


Ernährung ist relativ
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Obwohl es durchaus Lebensmittel gibt (z.B. Nudeln, Brot), die allgemein als "nicht low carb" gelten, ist es äußerst schwer, absolute und allgemeine Gebote und Verbote aufzustellen. Das gilt genauso für andere Diäten, zum Beispiel Kornspitzdiät oder Max-Planck-Diät. Einige der häufig vorkommenden Fragen sind:

  • Darf ich Lebensmittel X essen?
  • Stimmt es, dass Lebensmittel Y nicht für die Diät geeignet ist?
  • Was kann man als Alternative zu Lebensmittel Z essen?

Es ist vollkommen legitim, solche Fragen zu stellen. Ich nehme dies keinem meiner Leser übel. Es entspricht unserer Denkweise, klare Regeln zu erwarten, die uns den Erfolg mathematisch ausrechnen lassen, mit deutlich festgelegten Werten zu Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß.
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